Foto Edgar Einemann Prof. Dr. Edgar Einemann

SPD

Die SPD feierte im Jahr 2013 ihre 150-jährige Existenz. Das ist der Beleg für die Möglichkeit der Stabilität einer politischen Organisiation über viele Generationen von Menschen hinweg in einer Welt, die sich wirtschaftlich, politisch und kulturell massiv verändert hat. Geblieben ist allerdings die kapitalistische Grundstruktur der Gesellschaft.

Es ist nicht selbstverständlich, dass die SPD schwere ökonomische Krisen ebenso wie Phasen mit Kriegen und Diktatur überstanden hat. Links-Abspaltungen (wie die KPD, die USPD oder die SAPD) haben historisch nicht überlebt, die SPD schon. Die meisten Mitglieder der SPD und zumindest einige der eingefleischten Gegner der Partei sind der Meinung, dass die (Fort-)Existenz der Sozialdemokratie ein Wert an sich ist.

Der Blick über die deutschen Grenzen hinaus verstärkt den Eindruck, dass man sich um die Sozialdemokratie begründete Sorgen machen muss. Inzwischen wird ja sogar die Frage getellt, ob mit den SPD-Umfragewerten von April 2018 (je nach Institut zwischen 17 und 19 Prozent) schon der Tiefpunkt erreicht ist.

Von Sorge und Hoffnung geprägt sind unsere Beiträge zu "Aufstieg und Krise der Generation Schröder" von 2007, die Kritik des Schulz-Wahlkampfes von 2017 und die Analyse des Grunddilemmas der SPD von 2018. Eine von der SPD zur Hilfe gerufene Gruppe von Personen mit unterschiedlichen Erfahrungen ("Expertengruppe") benötigte zwar 108 Seiten für ihr Papier und hat eher kritische Fragmente als eine zusammenhängende Analyse mit einer daraus abgeleitenen Handlungsstrategie geliefert - aber die Kritik ist in Teilen so massiv, dass mir eine dauerhafte Verfügbarkeit wichtig erscheint.

Es gibt weitere Stichworte (Jungsozialisten-Geschichte, Stamokap-Diskussionen, Parteireform SPD 2000, Rolle von Antragskommissionen für Parteitage, Wahlkampf-Management, Martin Schulz) und Informationen zum Thema:

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